Ich erinnere mich noch ganz genau:
Eines Tages in Renzen, Karlheinz mit jeder Menge Fassproben und Reagenzgläsern bewaffnet, meine Wenigkeit mit Block, Stift und riesiger Vorfreude.
Meinen Plan hatte ich schon lange im Kopf, das Ziel war einen komplexen Essensbegleiter, einen deutschen Wein auf internationalem Top-Niveau, im Glas zu haben.
Nach gefühlten Stunden in der Besenwirtschaft der Ungerers und unzähligen Probegläsern
war „meine Cuvée“ fertig: Sauvignon Blanc, Chardonnay und Riesling, alle drei sind hochwertige Spätlesen
und zum Teil im Holz ausgebaut.
Ich war es damals und bin es auch bis heute, richtig glücklich diesen Tropfen meine Cuvée zu nennen und darauf das es
das Weingut Ungerer mir ermöglicht hat, einen Wein nach meinen Vorstellungen zu kreieren.
Vielen Dank, lieber Karlheinz Ungerer!
Besonders stolz bin ich auch auf das Reifepotenzial des Weines. Bis zuletzt hatte ich den ersten Jahrgang, 2015, auch in Magnumflaschen, die sich immer noch nicht auf dem Höhepunkt ihrer Lagerfähigkeit zeigten.
Besonders gefreut habe ich mich auch darüber, dass sich während meiner Zeit als Restaurantleiter, mehrere Gastgeber,
die Cuvée Mergil als begleitenden Weisswein zu ihrem Menü, für ihre Veranstaltung ausgesucht hatten.